Umwelt 

Verantwortung für unsere Lebensgrundlagen 

Das Engagement für die Umwelt war bereits in der Gründungsphase ein zentrales Anliegen – nicht nur, weil die ökologische Frage immer drängender wurde, sondern auch aus der Überzeugung heraus: Leben, Wirtschaft und Produktion haben nur dann eine Zukunft, wenn wir die Verletzlichkeit unserer natürlichen Lebensgrundlagen ernst nehmen und in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. 

Erkenntnisse in den Alltag bringen 

Schon in den 1990er Jahren lagen viele fundierte Analysen und Denkansätze dazu vor. Doch es fehlte oft an dem Versuch, diese Erkenntnisse in den Alltag zu übertragen.  

Unser Ziel war es daher, lokale, überschaubare Projekte zu schaffen, die genau das leisten: ökologische Erkenntnisse praktisch umsetzen – und dabei gleichzeitig neue Arbeitsfelder für Menschen schaffen, die qualifiziert und beschäftigt werden können. Dieses Ziel verfolgten wir gemeinsam mit anderen Veränderungswilligen in der Stadtgesellschaft. 

Bewusstsein für nachhaltiges Handeln 

Begleitend dazu gewannen Bewusstseinsbildung und Bildungsarbeit an Bedeutung – mit Formaten, die ökologische Themen verständlich und zugänglich machen. 

Re- und Upcycling als sichtbares Zeichen 

Besonders bewährt haben sich dabei die Schwerpunkte auf recyclingfähige Materialien, sowie das Re- und Upcycling von Holz und Textilien. Diese Bereiche boten nicht nur sinnvolle Arbeitsfelder, sondern machten unser Anliegen auch nach außen sichtbar und nachvollziehbar und verliehen ihnen dabei gesellschaftliche Relevanz

Es muss nicht neu sein – es muss nur neu genutzt werden 

Gleichzeitig haben wir stets betont: Jedes Produkt, das gar nicht erst recycelt werden muss, ist ein Gewinn für die Umwelt. Denn unsere Lebensgrundlagen sollten immer der Ausgangspunkt jeder Produktion sein – nicht ihr nachträgliches Korrektiv.